Ausschreibung Initiativenpreis 2007

Machberichte

"Dem Initiativenpreis gelingt das Kunststück, die auszuzeichnen, die Kindern und Jugendlichen zeigen, was sie selber für sich tun können. Das ist der Königsweg zur Autonomie und Eigenverantwortung."
Ute Schäfer, Ministerin für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen, Initiativenpreisverleihung 2003

Kriterium für die Auswahl ist diesmal nicht das Thema, die Zielgruppe oder die Methode des Projektes. Kriterium ist vielmehr der anregende Charakter für Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zur Selbstannahme und Gemeinschaftsfähigkeit.
Das Ziel und die Umsetzung des Projektes müssen konkret benannt und medial belegt werden.
Sowohl die Einmaligkeit eines Projektes als auch das kleine Projekt, aus dem etwas Großes geworden ist, wünschen wir uns als Bewerbungen.

"Es bedarf vieler ineinander greifender Anstrengungen im gesamten sozialen Umfeld. Hier helfen Initiativen, wie solche, die heute zur Preisverleihung anstehen und auch diejenigen, die zwar heute keinen Preis erhalten, aber ebenfalls eine wichtige Aufgabe übernommen haben."
Birgit Fischer, Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes
Nordrhein-Westfalen, Initiativenpreisverleihung 2001

Der siebte Initiativenpreis 2007 will laufende oder abgeschlossene Projekte von Initiativen auszeichnen, die durch die Landesjugendplanpositionen "Projektmittel" und/oder durch die PJW Bildungsmittel ermöglicht wurden.

"Hier werden die Jugendlichen ernst genommen als Subjekte der Arbeit – und nicht wenige der mehr als 200 Initiativen, die im PJW organisiert sind, haben die betroffenen Jugendlichen selbst ins Leben gerufen".
Cornelia Prüfer-Storcks, Staatssekretärin im Ministerium für Frauen, Familie,
Jugend und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen,
Initiativenpreisverleihung 1999

2008 wird das Paritätische Jugendwerk NRW 25 Jahre. Zu diesem Anlass wollen wir erneut
eine Bühne schaffen für die Praxis der Initiativgruppenarbeit. Dabei werden die Bewerbungen aus dem Initiativenpreis 2007 ebenfalls berücksichtigt.

"Dem realen Bedeutungszuwachs der Initiativen in der Praxis der Jugendarbeit entspricht aber nicht ihre gesellschaftliche Anerkennung. Obwohl sie vielerorts aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken sind, müssen sie immer wieder um ihre Akzeptanz und um finanzielle Ressourcen kämpfen. Neben den klassischen Organisationen in der Jugendarbeit erscheinen sie häufig nur im Hintergrund und werden eher aus der Distanz wahrgenommen".
Dr. Axel Horstmann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, 1995


Initiativenpreis 2007 - © Paritätisches Jugendwerk NRW